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Baustellenmeldung

Meldung Ihres Betriebes

Welche Behörden sind von einer Entsendung zu informieren?

Bei Entsendungen von ArbeitnehmerInnen nach Österreich bestehen unterschiedliche Meldepflichten. Es ergeben sich drei mögliche Konstellationen:

1) Entsendungen innerhalb des EWR-Raumes, die keine Arbeitskräfteüberlassung darstellen:
Das Unternehmen hat den Tatbestand bei der Zentralen Koordinationsstelle des Bundesministeriums für Finanzen für die Kontrolle illegaler Beschäftigung (KIAB, Formular ZKO 3) oder der BUAK zu melden.

2) Arbeitskräfteüberlassung durch ein in einem EWR-Staat ansässiges Unternehmen:
Die Meldung hat bei der Zentralen Koordinationsstelle des Bundesministeriums für Finanzen für die Kontrolle illegaler Beschäftigung (KIAB, Formular ZKO 4) oder bei der BUAK selbst zu erfolgen.

Die Meldungen sind grundsätzlich binnen 14 Tage nach Aufnahme einer buagpflichtigen Tätigkeit bei der BUAK abzugeben, es sei denn die Meldung einer Entsendung nach Österreich gemäß § 7 b Abs. 3 und 4 AVRAG bei der Zentrale Koordinationsstelle des Bundesministeriums für Finanzen für die Kontrolle illegaler Beschäftigung (ZKO) bereits abgegeben wurde.

Die Entsendung von ArbeitnehmerInnen ist bis spätestens eine Woche vor der Arbeitsaufnahme vom/von der ArbeitgeberIn an die Zentrale Koordinationsstelle des Bundesministeriums für Finanzen für die Kontrolle illegaler Beschäftigung (ZKO) zu melden. Den Baubereich betreffende Meldungen werden an die BUAK weitergeleitet und gelten bei dieser als Erstmeldung

Sollten sich nach Übermittlung der Meldung an die Zentrale Koordinationsstelle des Bundesministeriums für Finanzen für die Kontrolle illegaler Beschäftigung (ZKO) Änderungen hinsichtlich der Entsendungen ergeben (Zeiträume, ausgeübte Tätigkeiten u.ä.) so ist die BUAK darüber zu informieren, da den Zuschlagsvorschreibungen die Angaben auf den Erstmeldungen zugrunde gelegt werden. Sind die Meldungen unvollständig, kann die BUAK deren Ergänzung verlangen.

3) Entsendungen eines Betriebes aus Drittstaaten:
Die BUAK ist jedenfalls binnen einer Frist von 14 Tagen nach Aufnahme der Tätigkeit über den Entsendefall zu informieren.

Welche Daten sind zu melden?

Die zu meldenden Informationen sind im § 33 BUAG geregelt. Hier eine Kurzfassung:

  • Name und Anschrift des Betriebes
  • Bei einer Arbeitskräfteüberlassung: Name und Anschrift des Beschäftigers
  • Name der/s vom/von der ArbeitgeberIn Beauftragten
  • Name und Anschrift der/des inländischen Auftraggeber/in/s Generalunternehmen)
  • Namen, Anschriften, Geburtsdaten und Sozialversicherungsnummern sowie zuständige Sozialversicherungsträger der betroffenen ArbeitnehmerInnen
  • Beginn und voraussichtliche Dauer der Beschäftigung in Österreich
  • tatsächliche Beendigung der Beschäftigung in Österreich
  • Höhe des Entgelts der einzelnen ArbeitnehmerInnen
  • Ort(e) der Beschäftigung in Österreich (Baustellen)
  • Art der Tätigkeit und Verwendung der ArbeitnehmerInnen


Die notwendigen Formulare (Erstmeldung Teil I und II) stehen Ihnen untenstehend als Download zur Verfügung.

Darüber hinaus ist den notwendigen Formularen ein Firmenbuchauszug beizulegen. Erfolgt die Übermittlung der Unterlagen durch einen Steuerberater oder einen Bilanzbuchhalter, ist eine entsprechende Vollmacht zu übermitteln.

Dauert die Entsendung länger als einen Monat, sind an die BUAK monatliche Folgemeldungen zu erstatten. Diese Folgemeldungen beinhalten Informationen bezüglich der beschäftigten ArbeitnehmerInnen für jeden Zuschlagszeitraum (Monat) einschließlich aller notwendigen Daten (Name, Anschrift, Tätigkeit, Entgelt) und sind bis zum 15. des dem zu verrechnenden Zeitraumes folgenden Monat der BUAK mitzuteilen
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