BUAK

Überbrückungsabgeltung

Entscheidet sich der/die ArbeitnehmerIn trotz Erfüllung aller Voraussetzungen, das Überbrückungsgeld nicht in Anspruch zu nehmen und arbeitet weiter in einem buag-pflichtigen Beschäftigungsverhältnis, kann er/sie eine Überbrückungsabgeltung beantragen.

Diese kann nur binnen sechs Monaten nach  Antritt einer Alterspension (Alters-, Korridor- oder Schwerarbeitspension) beantragt werden.
Die Abgeltung beträgt 35% des sonst zustehenden Überbrückungsgeldes für den/die ArbeitnehmerIn und 20% für den/die ArbeitgeberIn.

 

Antragstellung
Für die Inanspruchnahme der Überbrückungsabgeltung ist ein gesonderter Antrag binnen sechs Monaten ab Antritt der Alterspension (Alters- Schwerarbeits- oder Korridorpension) des/der Arbeitnehmer/s/in zu stellen. Bei Antragstellung durch den/die Arbeitnehmer/in oder den/die ArbeitgeberIn wird der Anspruch auf Überbrückungsabgeltung auch für den jeweils anderen Teil geprüft. Eine Überbrückungsabgeltung wird bei der nächstfolgenden Zuschlagsvorschreibung berücksichtigt.

Verschiebung
Es ist zu beachten, dass bei einer Verschiebung des Überbrückungsgeldbezuges, die nicht rechtzeitig bekanntgegeben wurde (mindestens 3 Arbeitstage vor Beginn des ursprünglichen Bezugszeitraumes), sich die Überbrückungsabgeltung sowohl für ArbeitnehmerIn als auch ArbeitgeberIn um jeweils 5 Prozentpunkte verringert.

Die Überbrückungsabgeltung kann von/für Arbeitnehmern/innen ab dem Geburtsjahrgang 1957 bezogen werden.

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