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BUAK

Meldung von Corona Kurzarbeit und Zuschlagsentrichtung

Administrative Umsetzungsschritte in der BUAK


In der Meldungseingabe für den Zuschlagszeitraum März 2020


Mit der Meldungseingabe für den Zuschlagszeitraum März 2020 wurde für Betriebe die Möglichkeit geschaffen, beim jeweils betroffenen Arbeitnehmer das Datum des Beginns der COVID19-Kurzarbeit und auch dessen Ende bekanntzugeben. Mit der Eingabe des Datums beginnt der maximal 3 Monate dauernde Kurzarbeitszeitraum zu laufen, wobei eine einmalige Verlängerungsmöglichkeit für weitere 3 Monate besteht. Eine vorzeitige Beendigung der Kurzarbeit ist möglich.

Da sich die BUAG-Regelung auf die Berechnung des Urlaubszuschlages ab dem 01.April 2020 auswirkt, ist bei der Verrichtung von COVID-19 Kurzarbeit im Monat März unter Heranziehung der Sozialpartnervereinbarung zur Corona-Kurzarbeit vom 19.03.2020, wonach für die Bemessung des Urlaubsentgeltes die ungekürzte tägliche bzw. wöchentliche Arbeitszeit zu Grunde zu legen ist, ein Urlaubszuschlag unter Heranziehung der Arbeitszeit vor der Kurzarbeit zu berechnen. Dies bedeutet, dass die wöchentliche Normalarbeitszeit vor Beginn der Kurzarbeit (dh. Vollzeit bzw. Teilzeitstunden in der letzten Februarwoche) zu melden ist.

Bei jenen Arbeitnehmern, die vor der Kurzarbeit teilzeitbeschäftigt waren, bewirkt die Meldung des Beginns einer COVID19-Kurzarbeit folgende administrative Erleichterungen bezüglich der Abgabe von Teilzeitmeldungen:

 

  • Die Verpflichtung zur Meldung von Ausmaß und Lage der Teilzeit entfällt
  • Die Bekanntgabe der Baustellenadresse ist nicht nötig


Die Entlastung der Betriebe von der Zuschlagsentrichtung für die Sachbereiche Abfertigung, Überbrückungsgeld und WIFEI wird im Zeitraum 16.03.-15.05.2020 bei der Zuschlagsberechnung automatisch berücksichtigt, ohne dass gesonderte Meldungen der Unternehmen erforderlich wären.

Für den Zuschlagszeitraum April 2020

Ab 01.04.2020 entfällt bei der Inanspruchnahme von COVID19-Kurzarbeit die Entrichtung des Lohnzuschlags für den Sachbereich Urlaub, für jene Tage, an welchen der Arbeitnehmer keine Arbeitsleistung erbringt.

Für Tage der Verrichtung einer Arbeitsleistung (egal in welchem Stundenausmaß) wird der Tageszuschlag bei Arbeitnehmern, die vor der Kurzarbeit Vollzeit beschäftigt waren (unabhängig vom Stundenausmaß der Arbeitsleistung während der Kurzarbeit), ungekürzt und bei jenen, die in Teilzeit beschäftigt waren, nach dem Stundenausmaß der wöchentlichen Normalarbeitszeit vor der Kurzarbeit berechnet.

Neben der Meldung des Beginn-Datums der Kurzarbeit, das bereits ab dem Zuschlagszeitraum März 2020 in der Meldungseingabe zur Verfügung steht, sind jene Tage mit keiner Arbeitsleistung zu melden. Dafür steht die Meldeart COVID19-Kurzarbeit zur Verfügung. Weitere Eingaben zur Corona-Kurzarbeit sind nicht notwendig, dh. Tage einer Arbeitsleistung sind von den Betrieben nicht gesondert zu melden.

 


Meldung bei Kurzarbeit in der langen/kurzen Woche:

Es fällt lediglich dann keine Zuschlagspflicht für den Freitag der kurzen Woche an, wenn innerhalb des Durchrechnungszeitraumes (kurz/lang) nur Kurzarbeit geleistet wurde bzw. allfällig geleistete Mehrstunden als Überstunden abgegolten wurden. Nur in diesen Fällen ist daher am Freitag der kurzen Woche eine COVID19-Kurzarbeit zu melden.

 

Krankenstand im Kurzarbeitszeitraum:

Die Entscheidung ob im Falle eines Krankenstandes während der Kurzarbeit in der Meldungseingabe der BUAK die Meldeart "COVID19-Kurzarbeit" zu melden ist oder nicht, ist im Sinne des Ausfallsprinzips davon abhängig, ob vom Arbeitnehmer für den Tag des Krankenstandes laut Arbeitseinteilung eine Arbeitsleistung erbracht worden wäre oder nicht.


Nur wenn der erkrankte Arbeitnehmer nach der Arbeitseinteilung während der Kurzarbeit am Tag des Krankenstandes keine Arbeitsleistung erbracht hätte, ist bei der BUAK für den Krankenstandstag "COVID19-Kurzarbeit" zu melden.
Hätte eine Arbeitsleistung erbracht werden sollen, ist für den Krankenstandstag ein Zuschlag zum Sachbereich Urlaub zu entrichten und demgemäß keine gesonderte Meldung abzugeben.

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