BUAK

Meldung in Zusammenhang mit Corona und 3G Nachweis

Meldung bei der BUAK bei fehlendem 3G Nachweis am Arbeitsort ab 15.11.2021

Seit 1.11.2021 gilt nach der 3. Covid-19-Maßnahmenverordnung an fast allen Arbeitsorten eine 3-G-Nachweispflicht. Bis einschließlich 14.11.2021 konnte statt eines 3-G-Nachweises eine FFP2-Maske getragen werden. Ab 15.11.2021 darf der Arbeitsort ausschließlich mit einem gültigen 3-G-Nachweis betreten werden.
Wird der vorgeschriebene 3-G-Nachweis nicht erbracht und kann der/die ArbeitnehmerIn daher nicht beschäftigt werden, können diese Tage von der/dem ArbeitgeberIn mit der Meldeart "KE - keine Entgeltpflicht" gemeldet werden. Für Tage mit Status "KE" sind keine Zuschläge für die Sachbereiche der BUAK zu leisten, der Arbeitnehmer erwirbt dementsprechend auch keine Anwartschaft. Die Meldung von "KE"-Tagen kann durch externe Stellen in der Meldungseingabe für einen Zeitraum von bis zu fünf Tagen erfolgen.
Für darüber hinausgehende Meldungen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Betriebsbetreuung bzw die zuständige Landesstelle.

 

Meldung bei Kurzarbeit in der langen/kurzen Woche:

Es fällt lediglich dann keine Zuschlagspflicht für den Freitag der kurzen Woche an, wenn innerhalb des Durchrechnungszeitraumes (kurz/lang) nur Kurzarbeit geleistet wurde bzw. allfällig geleistete Mehrstunden als Überstunden abgegolten wurden. Nur in diesen Fällen ist daher am Freitag der kurzen Woche eine COVID19-Kurzarbeit zu melden.

 

Krankenstand im Kurzarbeitszeitraum:

Die Entscheidung ob im Falle eines Krankenstandes während der Kurzarbeit in der Meldungseingabe der BUAK die Meldeart "COVID19-Kurzarbeit" zu melden ist oder nicht, ist im Sinne des Ausfallsprinzips davon abhängig, ob vom Arbeitnehmer für den Tag des Krankenstandes laut Arbeitseinteilung eine Arbeitsleistung erbracht worden wäre oder nicht.


Nur wenn der erkrankte Arbeitnehmer nach der Arbeitseinteilung während der Kurzarbeit am Tag des Krankenstandes keine Arbeitsleistung erbracht hätte, ist bei der BUAK für den Krankenstandstag "COVID19-Kurzarbeit" zu melden.
Hätte eine Arbeitsleistung erbracht werden sollen, ist für den Krankenstandstag ein Zuschlag zum Sachbereich Urlaub zu entrichten und demgemäß keine gesonderte Meldung abzugeben.

 

Behördlich angeordnete Quarantäne

Bei behördlich angeordneter Quarantäne eines/r Arbeitnehmer/in ist für diesen Zeitraum "R" Regie zu melden.

 

COVID-19-Risiko-Attest

Bei Freistellung wegen Zugehörigkeit zur Corona-Risikogruppe besteht weiterhin volle Zuschlagspflicht.